Gelbe Tonne St. Wendel

Allgemeine Informationen zur GELBEN TONNE

Die „Gelbe Tonne“ hat seit Ende Januar (Stadt St. Wendel) bzw. seit Ende April (Landkreis St. Wendel) den „Gelben Sack“ ersetzt. Nachstehend haben wir Ihnen noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die es zu beachten gilt.

  • Die Abfuhr der Gelben Tonne erfolgt im vierzehntägigen Rhythmus.
  • Wurde die Gelbe Tonne zum Abfuhrtag bereitgestellt aber nicht geleert, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Disposition unter folgender Servicenummer: 06783-999970.
  • Falls Sie bis dato keine Gelbe Tonne erhalten haben (z.B. wegen Neubezug/Neubau etc.), können Sie diese gerne unter folgender Hotline bestellen: 0800-7236661.
  • Sollte Ihnen der Behälter dauerhaft nicht ausreichen, sind Behälteränderungen grundsätzlich möglich. Der Austausch von einem 120 l Gefäß zu einem 240 l Gefäß ist jedoch erst ab einer Personenanzahl von mindestens 5 Personen oder in bestimmten Ausnahmefällen möglich. Dies bedeutet, dass leider nicht alle Bürgerinnen und Bürger zwangsläufig ein Anrecht auf ein größeres Gefäß haben.
  • Mehrmengen können als Beistellung in Form von transparenten (durchsichtigen) Säcken am Abfuhrtag neben der Gelben Tonne bereitgestellt werden. Mit Einführung der Gelben Tonne wurde die Ausgabe von Gelben Säcken eingestellt, weswegen transparente Säcke vom Bürger nun eigenständig zu beschaffen sind.
  • Jeder Behälter wird pro Grundstück mit einem Etikett (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Behälternummer) und einem Barcode versehen, der eine genaue Zuordnung zum jeweiligen Grundstück ermöglicht.
  • Der Austausch der Gelben Tonne in Stadt und Landkreis erfolgt einmal im Monat. Falls Sie eine oder mehrere Behälteränderungen beantragt haben, sollten Sie von einer Bearbeitungszeit von bis zu 4 Wochen ausgehen.
  • Wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass die Gelben Tonnen nur von privaten Haushalten und Gewerbetreibenden der sogenannten vergleichbaren Anfallstellen genutzt werden dürfen. Eine Liste der vergleichbaren Anfallstellen finden Sie unter: (https://www.verpackungsregister.org/fileadmin/files/Katalog/Katalog_Sep_2019/UEbersicht_Anfallstellen__Stand_September_2019.pdf).
    Betriebe, die nicht als vergleichbare Anfallstelle gelistet sind oder bei denen Verpackungsabfälle oberhalb des Mengenkriteriums von 1.100 l anfallen, dürfen nicht mehr über die Gelbe Tonne entsorgt werden.

Leistungen im Überblick

Was gehört in die gelbe Tonne? Was nicht?

Eine Trennhilfe mit Informationen, was in die Gelbe Tonne gehört und was nicht, finden Sie hier.

 

FAQ

Die Umstellung auf die Gelbe Tonne führt zu einer erheblichen Einsparung von Plastiksäcken in der Stadt und im Landkreis St. Wendel. Dadurch werden Plastikabfälle nachhaltig reduziert und die Umwelt geschont.

Sollten Sie bis dato keine Gelbe Tonne erhalten haben (z.B. wegen Neubezug/Neubau etc.), wenden Sie sich bitte an folgende Hotline: 0800-7236661. Jeder Behälter ist zweifelsfrei zuordenbar, da seitlich am Korpus Etiketten mit der jeweiligen Adresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) angebracht sind.

Die Größe der Gelben Tonne orientiert sich am entsprechenden Restabfallvolumen Ihres Haushaltes. Bei mehreren Haushalten an einer Adresse werden mehrere kleine Behälter zu einem oder mehreren größeren Behältern zusammengefasst.

Der Austausch der Gelben Tonne in Stadt und Landkreis erfolgt einmal im Monat. Falls Sie eine oder mehrere Behälteränderungen beantragt haben, sollten Sie von einer Bearbeitungszeit von bis zu 4 Wochen ausgehen.

Die Gelbe Tonne besteht aus einem grauen Korpus und hat einen gelben Deckel. Dies gilt uneingeschränkt für alle Behältergrößen.

Der Standardbehälter hat ein Fassungsvermögen von 120 Liter und ist 105 x 50,5 x 55,5 cm groß. Dieses Behältervolumen gilt für Single- und Zwei- bis Vierpersonenhaushalte bzw. Personen pro Anwesen. Für Haushalte bzw. Anwesen ab 5 Personen wird ein Behälter mit einem Fassungsvermögen von 240 Liter (110 x 58 x 74 cm) verwendet. Es kann vorkommen, dass sich die verschiedenen Haushalte pro Anwesen einen Behälter oder je nach Größe sogar mehrere Behälter teilen. Für größere Wohnanlagen werden vierrädrige Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern bereitgestellt.

Die Aufstellung und die Abfuhr der Gelben Tonne ist für Sie kostenfrei. Die Entsorgung der Verpackungen wird, wie bisher auch, über die Dualen Systeme finanziert.

Die Gelbe Tonne wird, wie der Gelbe Sack, in einem 14-täglichen Abfuhrrhythmus geleert.

Die Abfuhrtermine der Gelben Tonne finden Sie in dem von der Stadt und dem Landkreis veröffentlichten Abfuhrkalender.

In die Gelbe Tonne gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Verpackungsbestandteile bitte voneinander trennen. Ausspülen ist nicht notwendig.

Dazu gehören:

Verpackungen aus Kunststoff:

  • Folien, Becher, Flaschen sowie Styropor

Verpackungen aus Verbundstoffen:

  • Getränke- und Milchkartons
  • Vakuumverpackungen

Verpackungen aus Metall:

  • Konserven- und Getränkedosen
  • Verschlüsse
  • Alu-Schalen
  • Alu-Deckel
  • Alu-Folien

Nicht in die Gelbe Tonne gehören Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton und Glas sowie sämtliche Abfälle, die keine Verpackungen sind.

Dazu gehören:

  • Batterien und Akkus
  • Altkleider
  • Behälterglas
  • Druckerpatronen
  • Elektrogeräte
  • Filme, DvDs und Videokassetten
  • Glüh- und Energiesparlampen
  • Hygieneartikel (z.B. Spritzen)
  • Hygieneartikel
  • Nicht restentleerte Verpackungen
  • Rest- und Bioabfälle
  • Windeln
  • Zigarettenkippen

Weitere nützliche Informationen finden Sie hier.

Nach erfolgtem Abschluss der Behälterverteilung werden an den bekannten Verteilstellen keine Gelben Säcke mehr ausgegeben bzw. erhältlich sein. An den Abholtagen zur Abholung bereitgestellte transparente (durchsichtige) Säcke werden selbstverständlich weiterhin mitgenommen.

Unser Tipp: Die anfallenden Verpackungsabfälle sammeln Sie am besten lose in einem festen Abfallgefäß und kippen das Verpackungsmaterial regelmäßig in die Gelbe Tonne. Dies führt zu einer signifikanten Einsparung von Plastiksäcken und liefert gleichzeitig einen beträchtlichen Beitrag zum Umweltschutz.

Bitte probieren Sie die Gelbe Tonne zunächst einige Wochen aus.
Wenn das Volumen der Gelben Tonne zeitweise dennoch nicht ausreicht, z.B. nach Feiertagen, dann ist es erlaubt, die Verpackungsabfälle in einem transparenten Sack am Abfuhrtag bereitzustellen.

Unser Tipp: Um den Platz optimal auszunutzen, drücken Sie die Verpackungen leicht zusammen und werfen Sie diese lose in die Tonne.

Sollte der betroffene Haushalt über so viele Bewohner verfügen, dass ständig große Mengen an Verpackungsabfällen anfallen, wird entweder der nächstgrößere Behälter (240 Liter) oder auch mehrere Behälter zur Verfügung gestellt.

Prinzipiell ist der Tausch der Behälter kostenfrei. Ein beliebiges Tauschen der Behälter ist nicht kostenfrei möglich. Wir behalten uns vor, bei nicht zwingend notwendigen Tauschvorgängen den dabei entstandenen Aufwand in Rechnung zu stellen.

Eine gemeinsame Nutzung der Gelben Tonne ist erwünscht. Um die Anzahl der Behälter pro Grundstück möglichst gering zu halten und platzsparend agieren zu können, werden die Volumina mehrerer Parteien einer Adresse zusammengelegt.

Bevor Sie anrufen überprüfen Sie bitte erst, ob ihr Behälter mit dem Hinweis „fehlbefüllt“ versehen wurde. Ist dies der Fall, haben unsere Mitarbeiter festgestellt, dass Ihr Behälter Abfälle enthält, die nicht in die Gelbe Tonne gehören. Bitte entfernen Sie zuerst die Abfälle und stellen Sie die Gelbe Tonne zum nächsten Abfuhrtermin bereit. In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte an unsere Disposition unter der 06783-999970.

Blickdichte Säcke (z.B. blaue oder schwarze Abfallsäcke) gehören nicht in die Gelbe Tonne, da nicht kontrolliert und sichergestellt werden kann, ob sich in den Säcken nur Leichtverpackungen befinden. Behälter, die am Abfuhrtag augenscheinlich mit blickdichten Säcken befüllt sind, werden von den Mitarbeitern unseres Unternehmens nicht entleert.

Unser Tipp: Die in Ihrem Haushalt anfallenden Verpackungsabfälle sollten bestmöglich lose in einem festen Abfallgefäß gesammelt und regelmäßig in die Gelbe Tonne entleert werden. Ist dies nicht gewünscht, ist die Benutzung von transparenten Säcken erlaubt, die dann über die Gelbe Tonne zu entsorgen sind. Die Beschaffung von transparenten Säcken erfolgt eigenverantwortlich.

Wird festgestellt, dass die Gelbe Tonne mit Fremdmaterialien (z.B. Restmüll) „fehlbefüllt“ ist, wird der betreffende Behälter bei der Abfuhr nicht entleert. Der Behälter wird von unserem Unternehmen mit einem entsprechenden Hinweis versehen und muss bis zur nächsten Abfuhr nachsortiert werden. Unterbleibt die Nachsortierung, wird durch die Stadt St. Wendel bzw. den EVS eine gebührenpflichtige Entsorgung des fehlbefüllten Behälters veranlasst. Wir bitten Sie daher, darauf zu achten, dass Fremdmaterialien (z.B. Rest- und Bioabfälle) erst gar nicht in den Behälter gelangen. Durch Fremdmaterialien wird ein hochwertiges Recycling der Verpackungen deutlich erschwert bzw. ist teilweise gar nicht mehr möglich.

Was in die Gelbe Tonne gehört, erfahren Sie hier.

Eine Behälterreinigung durch unser Unternehmen ist nicht vorgesehen.

Unser Tipp: Die Gelbe Tonne sollte nur für restentleerte Verpackungen verwendet werden, mit der eine Verschmutzung auf ein Minimum reduziert wird.

Wird der Behälter im Zuge der Leerung durch unser Unternehmen beschädigt, werden wir Ihnen selbstverständlich kostenfrei Ersatz zur Verfügung stellen. Ist Ihr Behälter verschwunden (z.B. durch Fall in die Schüttung unseres Fahrzeuges oder Diebstahl), schildern Sie den Verlust einfach unserer Servicehotline (0800-7236661). Sie erhalten dann einen neuen Behälter. Bei grobverlässigem Eigenverschulden bzw. Missbrauch behalten wir uns vor, Ihnen den Behälter in Rechnung zu stellen.

Stellen Sie die Gelbe Tonne einfach wieder bei der nächsten Leerung bereit. Eine zusätzliche Zwischenentleerung ist leider nicht möglich.

Bearbeitungsstand: 18.06.2021

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